{"id":5008,"date":"2017-09-05T10:46:27","date_gmt":"2017-09-05T08:46:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nadalokal.at\/?p=5008"},"modified":"2017-10-27T10:55:11","modified_gmt":"2017-10-27T08:55:11","slug":"5008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nadalokal.at\/?p=5008","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<div class=\"one_half\"><!-- meta slider -->\n<div style=\"max-width: 460px;\" class=\"metaslider metaslider-responsive metaslider-5012 ml-slider\">\n    \n    <div id=\"metaslider_container_5012\">\n        <ul id='metaslider_5012' class='rslides'>\n            <li><img src=\"https:\/\/www.nadalokal.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pic2_nada-460x352.jpg\" height=\"352\" width=\"460\" alt=\"\" class=\"slider-5012 slide-5011\" \/><\/li>\n        <\/ul>\n        \n    <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n        var metaslider_5012 = function($) {\n            $('#metaslider_5012').responsiveSlides({ \n                timeout:3000,\n                pager:false,\n                nav:true,\n                pause:true,\n                speed:600,\n                prevText:\"&lt;\",\n                nextText:\"&gt;\",\n                auto:false\n            });\n        };\n        var timer_metaslider_5012 = function() {\n            var slider = !window.jQuery ? window.setTimeout(timer_metaslider_5012, 100) : !jQuery.isReady ? window.setTimeout(timer_metaslider_5012, 1) : metaslider_5012(window.jQuery);\n        };\n        timer_metaslider_5012();\n    <\/script>\n<\/div>\n<!--\/\/ meta slider--><\/div> <div class=\"one_half_last\">\r\n\r\n<h1>Magda Tothova<\/h1>\r\n\r\n<h9>Associated arstist<\/h9><br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\n<h9>Forschungstitel: \u201ePointless time reversed in space\u201c<\/h9><br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\n<h9>21.08-05.09.17<\/h9><br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\n<br class=\"\u201cclear\u201d\" \/><br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\n\r\nW\u00e4hrend meines zweiw\u00f6chigen Aufenthalts als Gastk\u00fcnstlerin im nadaLokal war mein Fokus auf den Begriff  der Zeit gelegt. Was bedeutet Zeit f\u00fcr uns? Wie begreifen wir das Jetzt oder das Vergangene? In welcher Form fiebern wir der Zukunft entgegen? Wie wird dies dargestellt in unserem Alltag, in unseren Handlungsabl\u00e4ufen oder symbolhaften Projektionen? Wie f\u00fchlt sich Zeit an?  Wie klingt Zeit ? Wie nehmen wir Zeit als K\u00f6rper in Form von Objekten, Bewegungsabl\u00e4ufen oder auch Sprache wahr?<br class=\"\u201cclear\u201d\" \/><!--more--> In manchen Science Fiction B\u00fcchern ist die Zeit kein ernszunehmender Begriff, sondern ein Ph\u00e4nomen, das von der Erde abstammt. Die Wesen der Universen sind in ihrer Wahrnehmung befreit von einer fixen Vorstellung von Zeit oder Raum. Aus dieser Perspektive sind wir, Menschen, Gefangene eines Zeitkonstrukts, dem wir uns permanent unterordnen m\u00fcssen. Der Umgang mit diesem Gef\u00fchl besch\u00e4ftigt mich in erster Linie in den weiteren Prozessen innerhalb dieser Arbeit.<br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\n<br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\nIn meiner k\u00fcnstlerischen Praxis bin ich daran stark interessiert mehrere bevorzugt analoge Medien, wie Diaprojektoren und Plattenspieler, miteinander zu verbinden und zu benutzen. W\u00e4hrend meiner Zeit im nadaLokal war ich also vor allem auf der Suche nach geeignetem Bildmaterial, das nach einer manuellen Weiterverarbeitung als atmosph\u00e4risches Setting f\u00fcr eine performative Darstellung rund um dieses Thema dienen w\u00fcrde.<br class=\"\u201cclear\u201d\" \/><br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\nAls Ausgangspunkt nahm ich meine vorhergeganene Bildmaterialrecherche \u00fcber die Verg\u00e4nglichkeit von St\u00e4dten, die einst wirtschaftlich und gesellschaftlich auf einem prosperierendem H\u00f6hepunkt sich befanden und aus verschiedensten Gr\u00fcnden von \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen zu Geisterst\u00e4dten sich entwickelt haben. Hier sind die Spuren von Zeit stark sp\u00fcrbar, auch wenn das Vergangene nicht 1:1 nachvollziehbar ist und meist mit einer geheimnisvollen Aura f\u00fcr Turisten versehen wird. \r\n<br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\nIn Wien f\u00fchrte mich mein Interesse in eine von menschenhand gemachte Ansammlung an objekthaft gewordenen Lebewesen, in das Naturhistorische Museum, wo ich erste Aufnahmen von Tieren, Pflanzen und Steinen auf Diafilm festgehalten habe. Dieses Material wird in Folge zu Diacollagen weiterverarbeitet und durch weitere Bilder von Museumsbesuchen erg\u00e4nzt. <!--more-->\r\n<br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\nWarum die Natur als Ausgangspunkt? F\u00fcr mich entscheidend ist meine pers\u00f6nliche Annahme, dass auch wenn Zeit relativ zu sein mag, existiert eine starke k\u00fcnstliche Objektivierung von diesem Begriff von Au\u00dfen. Die Natur macht aber sichtbar und auf verschiedenen Ebenen lesbar wie die Relationen der Zeit verschieden sein k\u00f6nnen. Sie erinnert uns an unsere eigene Verg\u00e4nglichkeit und durch die Konservierung der Objekte, wie zum Beispiel in einem Museum, an eine zivilisatorische und forcierte \u00dcberlegenheit der Menschen gegen\u00fcber der Natur.\r\n<br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\nIn weiteren Schritten werde ich  die Begriffe der Beschleunigung und der Entschleunigung  behandeln. Dabei m\u00f6chte ich anhand ausgew\u00e4hlter historischer Fakten Vergleiche ziehen, die die Wichtigkeit von Zeit versuchen werden mittels Dia- und Soundmaterial ad Absurdum zu f\u00fchren. \r\n<br class=\"\u201cclear\u201d\" \/>\r\n<a href=\"https:\/\/www.nadalokal.at\/?page_id=2749\" title=\"back\">&lt;&lt;&lt; back<\/a>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Magda Tothova Associated arstist Forschungstitel: \u201ePointless time reversed in space\u201c 21.08-05.09.17 W\u00e4hrend meines zweiw\u00f6chigen Aufenthalts als Gastk\u00fcnstlerin im nadaLokal war mein Fokus auf den Begriff der Zeit gelegt. 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